Problem gelötzscht? – Über die aktuelle Führungsdiskussion der Linken

Wenn man in den vergangenen 2 Jahren Willens war zwischen den Zeilen zu lesen lag die Lösung LINKER Probleme eigentlich und ausschließlich in einer möglichst raschen Auswechslung des ungeliebten Führungspersonals. Lötzsch weg, Ernst weg und die „rote Sonne“ könnte wieder warm scheinen.
Nun ist Gesine (mit einer aus meiner Sicht plausiblen und glaubhaften Begründung) zurückgetreten aber die Turbulenzen fangen offensichtlich grade erst an.

Lötzsch weg, Ernst grade noch so anwesend – Was nun? Schon gibt es druckvolle Reden und Entscheidungseinforderungen. Die Auswahl scheint begrenzt und auch die Aufforderung zum Verzicht auf den “ Ost-West-Proporz“ (Lötzsch) dürfte die „Würfelei“ nicht viel bunter machen. Weil man aber auch aus einigen Noten unzählige Lieder machen kann gibt es bei einer guten Hand voll „Favoriten“ doch erstaunlich viele Kombi-Möglichkeiten.

Dietmar Bartsch könnte mit Sahra Wagenknecht, würde vielleicht lieber mit Katja Kipping, ginge aber sogar mit Dagmar Enkelmann und Frau Kaiser aus Brandenburg. Old Oskar Lafontaine scheint noch unentschieden. Ein Familienbetrieb mit Sarah wäre vielleicht entspannt, eine Zwangsverschraubung mit der frechen  Kipping für den kleinen Macho wahrscheinlich unerträglich. Dann vielleicht doch lieber das gepflegte West-Herren-Duo mit dem „ausgelutschten Klaus“.

Wer also rettet die mit Abstand authoritätshörigste Partei der Bundesrepublik Deutschland aus ihrer Identitätskrise? Auflösung vielleicht Anfang Juni.
Bis dahin heißt es: Gesine weg, Klaus körperlich anwesend – Problem noch nicht „gelötzscht

Dieser Eintrag wurde in Politik veröffentlicht und verschlawortet mit , , , , , , , . Lesezeichenfür Lesezeichen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.