Niemand hat die Absicht eine Mauer abzureißen? – Das Mediengewitter nach Göttingen und Brandenburgs LINKE bei Facebook

Habe ich die Gleichschaltung der deutschen Presse also doch verpasst? Wahrscheinlich nicht, aber was nach dem Göttinger Parteitag der LNKEN so an Meinungen und Einstellungen verbreitet wird ist derar einhellig und übereinstimmend desatrös das man fast daran glauben könnte. Hass, Grabenkämpfe, Konzeptlosigkeit, tiefste Spaltung, Verlierer-Ossis mit konstrunktivem Ansatz gegen Wessi-Sektierer, kurz: „Ein pathologischer Fall“ (Leipziger Volkszeitung). Katja Kipping und Bernd Riexinger scheinen demnach quasi als Bestatterpärchen ins Amt beordert worden zu sein.

Nun ist es nicht so, dass die eine oder andere Vokabel keine Verwendung in den eigenen Reihen fand aber aufgelöst hat sich die Partei meines Wissens nicht und wir haben mal geschaut was  Brandenburger Genossinnen und Genossen auf den frei einsehbaren Facebook-Profilen am „Morgen danach“ ( und noch etwas später) so gepostet haben.

Kerstin Kaiser ließ zunächst Bilder sprechen die erschöpfte Delegierte aus Märkisch-Oderland zeigten. 2 Tage später ist sie jetzt wieder fit und sieht „Mehr Chancen als Risiken“. Kipping und Riexinger kommen in ihrer Erklärung allerdings nur als Randnotiz vor. Kaiser`s Hoffnungsträger heißt offensichtlich Sebastian Walter, der „Radikalität im Denken und Realismus im Handeln forderte“.

Sebastian selbst (dem ich es nicht verüble das er im letzten Jahr zuerst Sahra Wagenknecht und dann mir zum Geburtstag gratulierte/hihi) konnte für seine Rede diverse Komplimente entgegennehmen und hat sich nach Meinung Einiger durchaus für „Höheres empfohlen“. Und wenn man schon als „Optimismusbeauftragter“ gilt darf der Wille zur Einigkeit nicht fehlen.
Egal wer gewinnt. Entweder stehen alle hinter der neuen Führung oder keiner. Nur so gehts vorwärts„, schrieb er kurz vor dem Wahlgang.

Margitta Mächtig war schon immer fleißig und ist auch diesmal als Vielschreiberin unterwegs.Sie begrüßt den Generationswechsel (in Sachen Kipping),sieht ihre Partei weiter „auf dem schweren Weg des Zusammenwachsens“ (aber immerhin nicht zerlegt) und hat dann auch noch ein paar statistische Angaben am Start.

Ist die Mauer noch höher geworden, bekommt sie Risse , „Da sind wir aber immer noch“? – Tja, gestorben ist die LINKE in Göttingen jedenfalls nicht – Alles Weitere wird man sehen.

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Ein Kommentar zu Niemand hat die Absicht eine Mauer abzureißen? – Das Mediengewitter nach Göttingen und Brandenburgs LINKE bei Facebook

  1. Jürgen Poppitz sagt:

    Guten Abend, Herr Stahlbaum, vor einiger Zeit bat ich Sie, einmal zu informieren, wie sich Ihre Mannschaft am 8. Mai besprochen hat ( Hokawe war das Thema). Haben Sie dies leider übersehen oder einigte man sich eventuell auf eine Informationssperre? Oder sind jetzt neue strittige Themen von Rang, zumal der Hokawe-Kauf ohnehin vorbei ist?
    Danke.

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