2012, das Jahr der Pferdebremse?

Die Witterungsbedingungen waren nahezu ideal. Erst ein bisschen nass-kalt, dann schwülwarm mit einer recht regelmäßigen Gewitterneigung. Bremsen kommen diese Umstände bei ihrer Entwicklungen durchaus entgegen.
So waren wir auch nicht wirklich überrascht bei unserem Planwagen-Urlaub in der Uckermark jede Menge dieser (haut)reizenden Tierchen anzutreffen. Die ständige Nähe zu Seen, Tümpeln und versumpften Flächen tat sicher ihr Übriges.

Wie groß die Tabanus-Arten (in Deutschland besonders weit verbreitet) werden können hat mich dann aber doch etwas verblüfft. Wikipedia gibt das maximale Längenmaß mit etwa 25 mm an, aber was da vorzugsweise auf dem Rücken und an den Weichteilen unseres Leihpferdes Ulrich rumturnte schien mir im Augenmaß um Einiges „stattlicher“.

Von einer wirklichen Plage habe ich (abgesehen von der Gegend um Zürich und vereinzelt auf Reiterforen) aus dem mitteleuropäischen Raum nicht viel gelesen. 2009 sah das offensichtlich ganz anders aus.

Die „Stich-Prävention“ scheint schwierig. Wasser und Schweiss zu vermeiden ist erstmal ein nett gemeinter Tipp, in vielen Fällen aber schlicht nicht konsequent umsetzbar. Ätherische Öle helfen offensichtlich nur begrenzt und die „Knoblauch-Pur-Methode“ (bei Vierbeiner augenscheinlich ein „Mittel der Wahl“) ist halt nicht jedemanns Sache.

Bleibt vermutlich nicht viel mehr als Abwarten und situatives Meidungsverhalten. Immerhin ist auch die Bremse ein Teil dieser Welt.

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