Kandidatenaufstellung zur Bundestagswahl 2013: Urwahl der Grünen – Wie läuft das eigentlich konkret?

Eigentlich ist es merkwürdig das grade diese Nachricht so schlagzeilenträchtig wurde. Eine Partei lässt ihre Basis über das Spitzenpersonal zur Bundestagswahl abstimmen  – Ja und?
Denkt man aber nur ein wenig mehr ins Detail, kann man sich sofort kaum mehr vorstellen, dass Prinzip der „Urwahl“ würde bei SPD,CDU oder FDP Anwendung finden.

Bündnis 90/Die Grünen machen es und wie das in etwa organisatorisch ablaufen wird schreibe ich euch an diese Stelle mal kurz auf.

Die konkrete Frage lautet: „Welche zwei Personen aus der folgenden Liste sollen SpitzenkandidatInnen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Bundestagswahl 2013 sein?“Wer das abstimmen möchte muss ´bis zum 10.09.2012 als Mitglied aufgenommen worden sein. Von diesem Tag an bis zum 16.09. läuft dann auch die Bewerbungsphase. Bisher „im Topf“: Claudia Roth, Renate Künast, Katrin Göhring-Eckardt, Jürgen Trittin, Werner Winkler und Frank Spitzenberger.

Zwei Männer zu wählen ist (wie üblich bei Grün) ebenso unzulässig wie beide Stimmen auf eine Person zu vereinen. Am 17. September werden dann die eingeganenen Bewerbungen veröffentlicht und die Vorstellungsphase beginnt. Ab 08.10.2012 beginnt die Versendung der Urwahl-Unterlagen an ca. 60000 Mitglieder für deren Rücsendung der 30.10.2012 als Stichtag gilt.

Vom 4-9 November erfolgt unter notarieller Aufsicht die Auszählung und dann… tja, dann wissen wir mehr.

Weitere Infos zum Thema Urwahl findet ihr hier.

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4 Kommentare zu Kandidatenaufstellung zur Bundestagswahl 2013: Urwahl der Grünen – Wie läuft das eigentlich konkret?

  1. Gute Zusammenfassung. An den Fotos könnte man noch arbeiten :) Wer bis zum 10.9. eingetreten ist, kann mitwählen. Und für das nächste Mal wünschen wir uns noch eine Abstimmung über Inhalte. Die Initiative dazu gibt es schon, fliegt gerade per Mail rum.

  2. Pingback: Grüne Urwahl | Stefan Brandes

  3. Stahlbaum sagt:

    Ich gebe ja zu , dass ich keine „Beauty-Shots“ veröffentlicht habe, finde die einzelnen Aufnahmen aber durchaus intensiv und auf ihre Art ausdrucksstark. Was z.B. die Berliner Zeitung am Montag unters Volk gebracht hat fand ich zum Teil wesentlich krasser.

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