Augen auf am Strand: Über das Bernstein-Phosphor-Verwechslungsproblem auf Usedom

Bloggen bildet! Manchmal indirekt aber durchaus nachhaltig. Gestern z.B. meldete sich Jens aus Lassan in Reaktion auf unsere „Mecklenburg-Vorpommern-Liste“. Den von ihm und seinem Freund Mario betriebenen „INSELpod(cast)“ legen wir euch in diesem Zusammenhang mal zum „Selbststudium“ an´s Herz und weisen gern auch auf das am letzten Sonntag veröffentlichte Timelapse-Video mit Blicken auf Usedom „und ein paar Orten drumherum“ hin.

Im aktuellen Podcast jedenfalls wird unter Anderem auch auf die Verletzungsgefahr bei der Bernsteinsuche hingewiesen und dieses (offensichtlich schon lange bekannte) Problem war so noch gar nicht in mein Bewusstsein vorgedrungen. Von dieser Wissenslücke mal ganz abgesehen ist es scheinbar gar nicht mal so unwahrscheinlich, dass die begehrten Schmucksteine aus Naturharz mit weißen Phosphorteilchen aus dem 2. Weltkrieg (angeschwemmte Überbleibsel von Brandbomben auf Peenemünde) verwechselt werden. Das kann im Ernstfall schwerwiegende Verletzungen nach sich ziehen wie z.B. ein Vorfall vom April diesen Jahres eindrucksvoll belegt.

Inzwischen werden Strandbesucher u.a. mit Warnschildern auf die bestehende Problematik hingewiesen.Dabei wichtig (wir zitieren):

„Am Strand gefundener Bernstein oder bernsteinähnliche Teile sollten nur in Metallbehältnissen und keineswegs in der Kleidung am Körper aufbewahrt werden.“

Also Augen auf beim Strandspaziergang aber dennoch (wenn ihr mal da seid) viel Spaß auf der Insel! Ein relativ ausführlicher Beitrag zum angerissenen Thema findet sich hier.

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