Barnimer Kreisläufe – Im GLG-Konflikt setzt Landrat und Aufsichtsratschef Bodo Ihrke auf „Altbewährtes“

Manchmal möchte man den Journalisten der Märkischen Oderzeitung einen tiefschwarzen Humor unterstellen.So auch heute, beim jüngsten Beitrag zur  angeschlagenen „Gesellschaft für Leben und Gesundheit mbH (GLG)“. In offensichtlicher Reaktion auf die derzeitige Misere wurde kürzlich ein neuer kaufmännischer Geschäftsführer bestellt, der nach MOZ-Beschreibung ein „harter Sanierer“ sein soll.

In der ungeschönten Draufsicht handelt es sich allerdings um Dr. Jörg Mocek, wie Aufsichtsratschef und Dauerlandrat Bodo Ihrke ein altgedientes Urgestein der Barnimer Kreisverwaltung.Ohne dem 50-jährigen Pädagogen in irgendeiner Form zu nahe treten zu wollen stellt sich hier durchaus die grundsätzliche Frage, was das bringen soll.
Jede wirksame Sanierung (oder auch nur Konsolidierung) muss eigentlich auf einer grundsätzlichen und möglichst tabufreien Problemanalyse bestehen und ob ich die nun ausgerechnet von meinem „ältesten Arbeitskollegen“ (die MOZ benutzte im Ihrke-Mocek Verhältnis übrigens die Bezeichnung „Adjutant“) bekomme sollte man durchaus in Zweifel ziehen dürfen.

Sanieren ohne zu analysieren? Klingt nicht wirklich sinnvoll oder zielführend, entspricht aber aus der externen Beobachterposition durchaus den „altbewährten Barnimer Kreisläufen“.

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3 Kommentare zu Barnimer Kreisläufe – Im GLG-Konflikt setzt Landrat und Aufsichtsratschef Bodo Ihrke auf „Altbewährtes“

  1. Stahlbaum sagt:

    Hier übrigens die offizielle Bekanntmachung der neuen Personallösung seitens der Kreisverwaltung.Eine müßige , aber durchaus interessante Frage ist dabei, was der Ex-LokalJournalist Oliver Köhler (heute Presseprecher) wohl zum Thema geschrieben hätte wenn er nicht in Ihrkes Diensten wäre.

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  3. Lieber Stefan, ich freue mich, dass Du dieses Thema kritisch behandelst.
    Zum MOZ-Artikel „Landrat schickt harten Sanierer“ habe ich folgenden Kommentar geschrieben:

    Der Klüngel bleibt
    Wenn Dr. Mocek als Landratgetreuer die Geschicke der GLG leiten wird, bleibt nicht nur der Barnimer Klüngel, er wird zudem noch ausgeweitet.
    Die beste Sanierung aus meiner Sicht nicht nur für die GLG sondern insbesondere für den Landkreis wäre, wenn Landrat Ihrke unverzüglich seinen Stuhl räumen würde. Nach all diesen politischen Fehlentscheidungen der letzten Jahre längst überfällig. Tun Sie uns den Gefallen, Herr Ihrke, damit es in der Region wieder vorwärts gehen kann.

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