Dreieinhalb Jahre – Der Prozess gegen Christian Goetjes endet mit einer Haftstrafe

Interessiert sich die BILD-Zeitung für die Brandenburger Grünen können wir uns eigentlich sicher sein, dass es nicht oder nur am Rande um Politik geht.
Der Prozess gegen unseren Ex-Schatzmeister Christian Goetjes hatte offensichtlich Alles was die Boulevard-Presse liebt. Sex, Crime und die Möglichkeit „lustige Bezeichnungen“ zu erfinden. Das ging vom „grünen Alptraum“ bis zum „Zuhälter-Politiker“ und auf irgendeinem Blog habe ich noch was vom „Grünen  Professor Unrat“ gelesen.

Für den Landesverband war die Situation in den letzten 2 Jahren weniger komisch. Da ist natürlich der finanzielle Schaden, aber dann auch einfach die brutale Tatsache, von einem „gefühlten Freund“ komplett verarscht und mit viel krimineller Energie über den Tisch gezogen worden zu seijn.
Aus meiner Sicht verdient es dabei durchaus Repekt , wie transparent der Vorstand die Misere gehandelt hat. Ja, es war durchaus ein schmerzlicher Prozess. Ja, das Kontrollsystem ist dichter geworden. Andererseits wird politisches Engagment „bei Grüns“ (und vermutlich nicht nur dort) auch zukünftig stets ein gewisses Maß an gegenseitigem Vertrauen brauchen.

Christian Goetjes wurde heute wegen gewerbsmäßiger Untreue in 261 Fällen zu einer Haftstrafe von dreieinhalb Jahren verurteil und befindet sich wegen Fluchtgefahr bereits wieder im Vollzug.Die „selbstgestrickte“ Geschichte vom „gestrauchelten Wohltäter“ hat ihn letztlich nicht getragen.

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