Schule machen! – Bürgerinitiative „Pro dritte Grundschule Panketal“ übergibt Unterschriftenlisten

OLYMPUS DIGITAL CAMERADer erste Schritt ist vollzogen. Am 25.04.2013 übergaben Alexander Holweger und Stefan Stahlbaum ca. 2600 Unterstützerunterschriften für das Bürgerbegehren „Pro dritte Grundschule Panketal“ an Wahlleiterin Cassandra Lehnert. Obgleich im Verlauf der Überprüfung durchaus Abzüge zu erwarten sind, ist dieses Begehren damit das bisher erfolgreichste seiner Art im Gemeindegebiet.

Wie die Gemeindevertretung am 27. Mai damit umgeht bleibt abzuwarten. „Wir trauen der BI, den Eltern und allen anderen Panketalern durchaus einen Bürgerentscheid mit positivem Ausgang zu“, sagen Holweger und Stahlbaum. „Effektiver und zeitsparender sei es natürlich, wenn die Mandatsträger das Ziel der Initiative direkt übernehmen würden. Das wäre im Grunde sogar logisch, denn immerhin entspricht der Kern unseres Anliegens einer über mehrere Monate entwickelten und diskutierten Planung der Verwaltung selbst. Bedarf, Machbarkeit und Finanzierbarkeit wurden also längst überprüft und von den Fachabteilungen im Wesentlichen bestätigt.“

Neben den positiven Auswirkungen für Lehrende und Lernende haben die BI-Vertreter und Vertrauenspersonen besonders eine nachhaltige Nutzung der Gemeindefinanzen im Blick.
“Mit dem Umbau des ‚Alten Krankenhauses’ an der Schönower Straße“ argumentiert Alexander Holweger, „kann die Kommune eine eigene Immobilie vor dem Verfall bewahren, zu einem attraktiven Bildungsstandort entwickeln und damit bleibende Werte schaffen. Das Gelände ist zudem vergleichsweise verkehrsgünstig und in unmittelbarer Nähe zu einem der größten, örtlichen Wohngebiete gelegen. Es wäre ein weiterer Vorteil für Panketal, dass damit endlich dem Brandenburgischen Schulgesetz Rechnung getragen und den Grundschülern zu ihrem Recht verholfen wird, Schule in einem Gebäude stattfinden zu lassen.“

“Sollten die Schülerzahlen tatsächlich einmal entscheidend nachlassen“, ergänzt Stefan Stahlbaum, „bieten sich an ‚unserem Vorzugsstandort’ gleich eine ganze Reihe von Nachnutzungsmöglichkeiten (z.B. weiterführende Schule, seniorengerechtes Wohnen) an. Was hingegen perspektivisch aus einem derzeit nur leidlich definierten Profanbau werden soll, den man direkt an das ohnehin schon beengte Gelände klatscht, dürfte zukünftigen Generationen noch so Einiges an Kopferbrechen bereiten.“

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